10.08.2013 Lufthansa weicht von radikalen Plänen ab

Norderstedt. Dass bei den Lufthansa Revenue Services am Norderstedter Schützenwall irgendwann die Lichter ganz ausgehen werden, darüber macht sich niemand mehr unter den verbliebenen 360 Mitarbeitern Illusionen. Die Sparprogramme des deutschen Luftfahrtriesen im Zeichen des Kranichs treffen die Norderstedt-Beschäftigten existenziell. Hoffnung keimt nun aber bei ihnen, dass der Rausschmiss nicht so radikal werden wird, wie ursprünglich von der Frankfurter Konzernzentrale geplant. "Unsere Vorstände sind zumindest von dem radikalen Szenario weg, dass sie uns Anfang des Jahres verkündet hatten", sagt der Betriebsratsvorsitzende der Norderstedter Lufthanseaten, Klaus Kahlcke, am Freitag. Lufthansa-Finanzvorstand Simone Menne hatte im Februar die Schließung des Standortes bis 2017 angekündet und darüber hinaus die Ansage gemacht, dass die wesentlichen Tätigkeitsbereiche der Revenue Services, also das Erfassen und Verarbeiten von über 54 Millionen Flugscheinen pro Jahr, bis 2015 vom Standort Frankfurt/Main aus von der dort sitzenden Lufthansa Global Business Services (LGBS) erfolge, bei der aus Norderstedt nur etwa zehn Leute einen neuen Arbeitsplatz finden könnten. "Davon sind wir jetzt weit weg", sagt Kahlcke. ...

© Hamburger Abendblatt

Vollständiger Artikel zum Download