14.01.2011 Offshoring-Trend hält an

Analyse: Bis 2014 werden über 1,3 Millionen Arbeitsplätze in Back-Office-Bereichen in Europa und USA vernichtet. IT-Arbeitsplätze am stärksten betroffen - Zwischen 2000 und 2010 wurden bereits über 2,7 Mio. Arbeitsplätze in den Bereichen Personal, Finanzen, IT und Beschaffung gestrichen

Bis 2014 werden in europäischen und nordamerikanischen Unternehmen über 1,3 Millionen Arbeitsplätze abgebaut. Dies prognostiziert das weltweit operierende Beratungsunternehmen The Hackett Group in einer aktuellen Studie. Untersucht wurden weltweit über 4.000 Unternehmen mit Umsätzen über einer Milliarde Dollar.

Die Analyse zeigt, dass trotz des weltweiten Wirtschaftsaufschwungs viele Verwaltungsjobs durch Offshoring-Maßnahmen in Billig-Lohnländer verlagert werden.

Die Studie zeigt, dass sich der Offshoring-Trend fortsetzt. Bereits in den Jahren 2000 und 2010 waren folgende Verwaltungsbereiche vom Personalabbau besonders betroffen:

  • IT mit rund 1,58 Millionen Arbeitsplätzen, 
  • Finanzen mit 561.000, 
  • Beschaffung verlor rund 407.000 und 
  • Personal etwa 212.000 Arbeitsplätze.

Der Personalabbau in den Back Office-Bereichen Personal, Finanzen, IT hatte bereits in den Jahren 2000 bis 2007 eingesetzt – in diesem Zeitraum wurden rund 1,4 Millionen Stellen gestrichen. Unternehmen sparten dadurch etwa 333 Mrd. Dollar.

In 2008 und 2009 wurden in den Back-Office-Bereichen Personal, Finanzen, IT und Beschaffung insgesamt 1,1 Millionen Stellen abgebaut. 2009, so konstatiert die Hackett-Studie, brachte Europa und Nordamerika die größte Arbeitslosigkeit seit 26 Jahren: Rund 669.000 Menschen haben in diesem Jahr ihren Job verloren. (The Hackett Group: ra)

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